Defend Europe: Alpenmission – Ein Erlebnisbericht

Der Wecker klingelte. Es war 6 Uhr in der Früh. Trotz des Schlafmangels war ich sofort hellwach. Nach einem kurzen Frühstück starteten die Motoren unserer etwa 30 Fahrzeuge, die unter anderem mit Kennzeichen aus Deutschland, Österreich, Ungarn und Italien beschriftet waren.

In einem Konvoi folgten wir den drei Pickups, die mit großen Fahnen ankündigten, dass die Aktion im Namen der Defend Europe?- Kampagne stattfinden wird.

Am Fuß des Berges stellten wir die Autos ab, packten Zaunpfähle, Schlitten und Hammer unter die Arme und machten uns auf den Weg zur hoch gelegenen grünen Grenze, die wohl täglich von bis zu 100 illegalen Migranten ungehindert durchquert wird. Die Sonne war bereits aufgestiegen und prallte immer intensiver auf unsere entschlossenen Gesichter, während wir durch den nassen Tiefschnee stapften.

Bereits nach etwa zehn Minuten begegnete uns der erste illegal Einreisende mit Schneeschuhen und einer eigenen Journalistin im Schlepptau. Wir mussten jedoch zunächst unseren Zielort erreichen, damit der Grenzzaun schnellstmöglich errichtet werden konnte. Der zweistündige Aufstieg steckte uns schwer in den Knochen, als wir oben ankamen und sofort mit dem Aufbau der Grenzstation begannen. Jedoch verging keine halbe Stunde, bis wir einen hohen Zaun zwischen den Bergen errichtet, ein riesiges Banner am Steilhang platziert und zwei große Zelte aufgeschlagen hatten.

Nun waren wir bereit. Doch auf einmal tauchte ein Helikopter auf, der Kreise um uns zog. Und plötzlich ein zweiter. Auf Nachfrage gab die Leitung bekannt, dass es sich nicht um Polizeihubschrauber handelte, sondern um die Luftaufklärung für unsere Aktion.

Während dieses Manövers erreichte uns der Funkspruch, dass inzwischen 50 Afrikaner auf der Strecke umgekehrt waren, da die Génération Identitaire in den sozialen Netzwerken die hergestellte Kontrolle über die Grenzen proklamiert hatte. Schon jetzt war die Aktion ein Riesenerfolg. Auch im französischen Parlament war die Debatte bereits am Samstagmittag angekommen. Die linksradikale No Tav aus Italien rief zum Sturm auf unseren Grenzposten auf. Doch es blieb still.

Auf den Kontrollgängen begegnete uns nur eine Handvoll Wanderer, die unserer Sache lobend und dankend begegneten und ihren Unmut über die unkontrollierte Situation im Grenzgebiet mit uns teilten. Ich verstand zwar nicht viel von dem, was die Vorbeilaufenden sagten, doch die gestikulierende Zustimmung und das Schimpfen auf Macrons politique de merde war eindeutig.

Es brach die Nacht herein und mit ihr folgte schnell auch die Kälte. Wir entzündeten ein Lagerfeuer und bekamen endlich die Gelegenheit, unsere Kleidung zu trocknen und die erfolgreiche Mission gemeinsam zu feiern. Während unserer Kontrollgänge mit Taschenlampen kam es zu keinen Zwischenfällen.

Bis wir am Sonntag die Zelte einpackten und als gesammelte Mannschaft zum Tal abstiegen, kam kein einziger Migrant über die Grenze. Auf der Heimfahrt hörten wir von der veröffentlichten Pressemitteilung des französischen Innenministers Gérard Böhmer, der im Zusammenhang mit unserer Aktion versprach, dass die Polizei- und Einsatzkräfte im Grenzgebiet noch am selben Abend verstärkt werden sollten.

Die Untätigkeit der führenden Regierungen Europas an den Grenzen konnte offengelegt werden. Das oft proklamierte Erklärungsmodell, man könne gegen die illegale Einwanderung nichts unternehmen, wurde mit Abschluss dieser Aktion als unhaltbar bewiesen: Denn wenn hundert junge Menschen die Grenze schützen konnten, dann kann es auch die Regierung!

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