26 Jahre deutsche Einheit

Es gibt kaum ein zweites Land, dessen Geschichte so sehr von stetem Ringen um politische und territoriale Einheit gezeichnet ist, wie die Deutschlands. Ein Zeugnis dieses Grundelements deutscher Geschichte ragt gut sichtbar bei Detmold über den Teutoburger Wald. Das Hermannsdenkmal zeigt den Cheruskerfürsten Arminius, siegreich als Anführer einer Koalition von germanischen Stämmen über Rom, das im Jahre 9 n. Chr. weite Teile des heutigen West- und Süddeutschlands besetzt hatte. Im 19. Jahrhundert, strebend nach Einheit und nationaler Identität, wurde Arminius zum ersten Deutschen erklärt.
Wie ein roter Faden zog sich dieses Bestreben bis in jüngste, deutsche Vergangenheit.

Vor nun 26 Jahren schien dieses Ziel für unsere Zeit mit der Vereinigung der beiden Staaten auf deutschem Boden erreicht. Richtet man den Blick aber fernab politischer Grenzen, so scheinen wir weiter davon entfernt zu sein, als man augenscheinlich meint.So gestaltet sich heute der Tag der deutschen Einheit offiziell gefeiert in Dresden weniger feierlich, dafür, wenn man mal einen Blick in die deutsche Presse wagt, gezeichnet von Protesten. Manch einer ist nun geneigt anzufügen, dass sich das ganze ja in Dresden zutrage. Dresden, in Zeiten von Pegida sozusagen das Zentrum Dunkeldeutschlands?, seit diese sich auf den Straßen der sächsischen Landeshauptstadt Gehör verschaffen. Dass der farbliche Kontrast zwischen dem hellen und dunklen? Deutschland, dessen Grenze augenscheinlich dort verliefe, wo einst zwischen Ossies und Wessies unterschieden wurde, sich immer weiter zugunsten dunklerer Farbtöne aufzulösen scheint, ist spätestens seit den diesjährigen Wahlerfolgen der Alternative für Deutschland bei den Landtagswahlen kaum mehr von der Hand zu weisen. Nichtsdestotrotz oder gerade deswegen, haben wir dieser Tage gesellschaftlich eben keine deutsche Einheit, sondern vielmehr eine tiefe Spaltung. Kein Wunder, scheint dieses Land – durch die Migrationsproblematik vor seiner größten Entscheidung zu stehen. Wir haben oben die meinungsbildende, politische Elite, die die Menschen draußen im Lande mitnehmen möchte, wie von deren Vertretern oft zu hören ist. Darunter haben wir Menschen aus allen gesellschaftlichen Schichten, die sich eben nicht mitnehmen lassen, deren Weg nicht mitgehen wollen und sich deshalb nach einer Alternative umschauen.

Menschen, die das bewahren wollen, was ein Volk im Innersten zusammenhält: Seine Identität. Denn sie stellt erst das Fundament einer Einigkeit. Die Identität als großer, gesellschaftlicher Konsens und Wert droht dieser Tage zu verschwinden. Nach 26 Jahren Wiedervereinigung wurde Deutschland durch eine total verfehlte Migrationspolitik vor einen Scherbenhaufen gestellt. Trotz Parallelgesellschaften, verschärfter Sicherheitslage und Terrorgefahr behalten unsere politische Eliten ihren Kurs bei und lassen sich heute unter dem Feiertag der deutschen Einheit in Dresden feiern. Nur folgerichtig, dass die zuschauende Menge eben nicht ausschließlich mit Jubel reagierte.

In Dresden und überall, sagen wir ihnen was Sie sind: Heuchler!

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