Das Projekt Kontrakultur MV analysiert die Rolle des Bürgertums und seine gesellschaftliche Bedeutung in der heutigen Zeit

>>Gemeinhin wird unter dem Bürgertum oftmals die soziologische Gruppe verstanden, die bestimmte gesellschaftliche Errungenschaften bewahren und eine soziostrukturelle Schicht darstellen, welche eine stabilisierende Gesellschaftsfunktion einnimmt. In ökonomischen Kategorien wird dies auch meist unter der Begrifflichkeit des Mittelstandes subsumiert.

Doch was wird heute stabilisiert und welcher Stereotyp repräsentiert das bürgerliche Lager? Polemisch gesprochen, ist der Musterbürger heute die vegane Öko-Feministin und Grün-Wählerin aus Berlin-Kreuzberg, die ihre Kinder auf Privatschulen schickt, da auf den staatlichen Schulen der Ausländeranteil bereits Zustände erreicht hat, die selbst Linke mit vermeintlicher interkultureller Kompetenz an ihre Toleranzgrenzen stoßen lässt. In deutschen Großstädten ist es vordergründig das Konservieren eines pseudorevolutionären linken Habitus aus vergangenen Tagen, an die die heutige Linke gerne anknüpfen würde, aber altersbedingt dann doch lieber die moralische Instanz für einen universellen Scheinhumanismus darstellt.

„Der Bürger?, wenn er sich als Konservativer und Patriot begreift, muss sich in diesem Sinne bewusst werden, dass sich seine gesellschaftlichen Voraussetzungen innerhalb des letzten Jahrhunderts drastisch verändert haben. Was es an kultureller Grundsubstanz in den 1950er Jahren tatsächlich noch zu bewahren gab, muss heute erst neu erkämpft und unserer Zeit gemäß wieder etabliert werden. Konservativ sein muss heute, wenn der Bürger sich in seiner Stellung behaupten will, ebenso revolutionär sein.<<

http://www.kontrakultur.de/2015/06/das-buergertum-lage-und-deutung-eines-politischen-begriffs/

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