Defend Europe: Die tägliche Überwachungsarbeit

Zum Zwecke der Dokumentation und der Überwachung war es notwendig, mindestens 20 Stunden am Tag den Funk zu überwachen. Während wir in der SAR-Zone waren, konnten wir viele interessante VHF-Übertragungen von NGOs und verschiedenen Seebehörden hören und aufzeichnen. Weil viele NGOs ihr Ortungssystem ausgeschaltet haben, war der Funkverkehr oft die einzige Möglichkeit, ihre Schiffe zu orten.

Das gab uns einen interessanten Einblick in die Handlungsweisen und Taktiken der NGOs und wie sie miteinander zusammenarbeiten; aber auch mit wie viel Aufwand sie Migranten nach Europa bringen wollen. In einer Konversation zwischen der „open arms“ und der „Golfo Azurro“ konnten wir heraushören, wie enttäuscht sie waren, als sich herausstellte, dass ein vermeintliches Flüchtlingsboot ein ganz normales Fischerboot war. Später konnten wir über die VHF-Übertragungen hören, wie sich der Druck auf die NGOs steigerte und die Unterstützung nachließ. Zum Beispiel als sich die „open arms“ bei der „Seefuchs“ beschwerte, dass MRCC Rom sie nicht zu einem SAR-Einsatz rief und dabei sehr „unfreundlich“ war. Selbstverständlich fuhren sie trotzdem dort hin. Später wurden wir Zeugen davon, wie sich die „Golfo Azurro“ bei der „open arms“ beschwerte, dass die Hafenbehörden ihnen keine Einlauferlaubnis erteilen wollten. Aber unsere Lieblingsübertragung wird für immer die Diskussion zwischen der libyschen Küstenwache und der „Golfo Azurro“ bleiben.

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