Identitärer Block in Dresden Ein kurzer Erlebnisbericht

Identitärer Block in Dresden Ein kurzer Erlebnisbericht
Am Ostermontag den 06.04.2015 begaben sich ca. 40 Identitäre auf den Weg zur PEGIDA-Demo in die sächsische Landeshauptstadt Dresden. Im Vordergrund stand hierbei die symbolische Präsentation der Identitären Bewegung sowie der Austausch und die Vernetzung mit weiteren Patrioten aus ganz Deutschland.

Nach ein paar einleitenden Worten durch den PEGIDA Hauptorganisator Lutz Bachmann folgten einige Grußbotschaften von weiteren angereisten regionalen PEGIDA Ablegern. Unter anderem dem Schweizer Iganz Bearth, der unter anderem auf die Demokratiedefizite in der Bundesrepublik aufmerksam machte und direktdemokratische Elemente gegenüberstellte. Nach diesen Redebeiträgen folgte die Vorstellung der Bürgermeisterkandidatin für PEGIDA Tatjana Festerling, die in ihrer Rede zu einem Rundumschlag gegen die Ignoranz und Hetze der etablierten Parteien ausholte. An dieser Stelle wünschen wir als Identitäre Bewegung Frau Festerling viel Erfolg für die Wahl.

Anschließend ging es zur Aufstellung für den Spaziergang, was Lutz Bachmann mit amüsierenden Worten Lasst uns der zukünftigen Bürgermeisterin ihre Stadt zeigen einleitete. Unter einem satirisch gehaltenen Transparent, welches das Konterfei des früheren DDR Minister Walter Ulbricht zierte. Aus „Niemand hat die Absicht eine Mauer zu errichten“ wurde „Niemand hat die Absicht Europa zu islamisieren!“. Mit diesem abgewandelten Zitat sollte auf ironische Weise die heutige, vom Volk abgewandte politische Elite angeprangert werden. Deren Wirken die ethnokulturelle Abschaffung Europas verschleiert und verleugnet und Raum für einen islamischen Fundamentalismus und Glaubenskriege auf unseren Straßen schafft.

Auch heute imaginiert sich die herrschende politische Klasse eine vermeintliche Friedfertigkeit der multikulturellen Gesellschaft und hat jegliche Glaubwürdigkeit im Sinne der Eidesformel Zum Wohle des deutschen Volkes zu handeln eingebüßt.
Nach dem der Demonstrationszug sich in Bewegung setzte, erklangen aus dem identitären Block die ersten Sprechchöre von Heimat-Freiheit-Tradition- Multikulti Endstation?, Festung Europa- Macht die Grenzen dicht?, Volksverräter hört gut her Europa wird identitär! sowie Europa-Jugend Reconquista und die auch von eher bürgerlichen Spaziergangsteilnehmern immer wieder mit skandiert wurden. Über den gesamten Verlauf des Spaziergangs herrschte eine stimmungsvolle und heitere Atmosphäre und weit und breit war kein Gegenprotest seitens der selbsternannten Antifa zu vernehmen. Immer wieder suchten die Leute das Gespräch mit den Identitären, um sich über die Bedeutung des Symbols und das politische Anliegen zu informieren. Dabei konnte zahlreiches Infomaterial an Mann und Frau gebracht werden, welches zum Ende hin vollständig aufgebraucht gewesen war.

Den emotionalen Höhepunkt des Tages setzte jedoch der Abschluss des Spazierganges auf dem Dresdner Altmarkt, wo die identitären Aktivisten lautstark zur Abschlusskundgebung einliefen. Zahlreiche PEGIDA Teilnehmer applaudierten und stimmten in die Sprechchöre mit ein.

Nachdem Lutz Bachmann die Veranstaltung beendete, sammelten sich alle Aktivisten zum großen Abschlussfoto. Anders als erwartet, waren es jedoch nicht nur unsere Medienverantwortlichen die ein ansehnliches Foto schießen wollten. Spontan stellten sich ca. 70-80 weitere PEGIDA Teilnehmer zu unseren Kameraleuten dazu, um ebenfalls ein Foto für das Privatalbum mitzunehmen. Auch hier gab es ein spontanes einstimmen in weitere Sprechchöre und viel Lob und ermutigenden Zuspruch der PEGIDA Teilnehmer zu den identitären Aktivisten.

Es sind vermutlich diese kleinen Momente, wo aus Frustration über politische Zustände immer wieder aufs Neue in der politischen Tat Erheiterung und Kraft entstehen. Es ist diese vergleichsweise kurze Begeisterung, die einen wieder für die alltägliche politische Arbeit neben Studium, Beruf, Familie und anderen Verpflichtungen dazu motiviert, an einem Ostermontag hunderte Kilometer auf sich zu nehmen, um mit weiteren Patrioten unser Anliegen auf die Straße zu tragen. Keine Disco, keine Drogen, kein Shoppingausflug und kein sich Rundfressen kann diese erlebnisreiche Intensität ersetzen!

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