Identität statt „Rollenspiele“

Susanne Schröter ist Islamwissenschaftlerin. In ihrem Fachgebiet steht sie durchaus kompetent da. Sie gab kürzlich ein Interview in der FAZ, wo unter anderem auf die Frage nach der Qualität der Kölner Ereignisse folgendes zu hören war:

„Ich halte das [Köln als allgemeine sexuelle Repression] für eine Verharmlosung. Anzüglichkeiten und Anmache werden hier teilweise mit massiver sexueller Gewalt gleichgesetzt. Diesen Unterschied muss man benennen, und hier ist auch ein klares kulturelles Muster zu erkennen.“

Was in dem Interview jedoch neben der Kritik am Islam folgt, ist die kritikwürdige Antwort, was jetzt zu tun sei. Immerhin will das Establishment für die Zukunft Kölner Verhältnisse tunlichst vermeiden. Frau Schröter hat diesbezüglich eine ganz eigene Idee. Da die schlichte Abnahme eines Schwurs auf die Werte dieses Landes nicht so richtig funktionierte, kommt jetzt die nächste Stufe der Integration. Wir brauchen „Rollenspiele“!

Wer alle Grenzen öffnet und dem dann ein wenig unwohl bei den kommenden Zeiten wird, der ist vor allem inkonsequent. Politik hat auch mit Emotionen zu tun. Und in diesem Land bricht die herrschende Hypermoral gerade am Felsen der „Multikulti“-Realität zusammen.

Die Identitäre Bewegung ist sich seit langem darüber klar: Nur wer ein selbstbewusstes, historisch verwurzeltes, in der deutschen Sprache mündendes Leben hat, wer dieses Land liebt und sein Werden schätzt, der kann auch Teil des großen Ganzen sein.

Der Ansatz, nun erzieherisch aufzutreten und wie Frau Schröter Rollenspiele zu fordern, um Migranten dazu zu bringen, ihre eigene ethnokulturelle Identität zu verlernen, begeht einen fatalen Denkfehler. Nicht das Verhalten anderer Kulturen ist ein Problem per se. Schwierig wird es meist dann, wenn sehr unterschiedliche Kulturen zueinander in einen Raum gesetzt werden. Die Deutschen sind das Volk dieses Landes. Und daher besteht die Bringschuld zunächst immer bei den Einwanderern. Das gilt für normale Migranten genauso wie für echte Asylanten. Beide genießen das Recht hier zu sein. Und eben dieses kann verwirkt werden – so wie jüngst auch Sarah Wagenknecht feststellte.

Wir wissen, es ist unser Land, es sind unsere Regeln!

Deshalb: Heimat, Freiheit, Tradition – Multikulti Endstation!

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http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wie-viel-islam-steckt-im-sexuellen-uebergriff-gespraech-mit-der-islamexpertin-susanne-schroeter-14019218-p2.html