Heute mal wieder eine Buchempfehlung. Benedikt Kaiser bespricht auf SiN das neue Buch „Goldgrund Eurasien. Der neue Kalte Krieg und das Dritte Rom“ von Dimitrios Kisoudis. Ein Werk, das zur aktuellen Debatte, ob in der jüngsten Entfremdung zwischen Russland und dem Westen auch eine kulturelle Dimension zu sehen ist, einen wertvollen Beitrag liefert.

„Kisoudis ist in seinem geistreichen und sprachlich virtuosen Essay außerordentlich stark, wo er die Bereiche Politische Theologie und Geopolitik tangiert, in wirtschaftstheoretischer Sicht verliert er sich allzusehr in anarchokapitalistischer Ideologie, dabei werden die Ebenen der Betrachtung teils jäh gewechselt. Deutschland rät er zu einer Neujustierung der Außen- und Handelspolitik in Richtung China und Rußland. Dann […]

Die Bertelsmann Stiftung hat einmal mehr offenbart worum es bei dem Projekt einer multikulturellen Gesellschaft im eigentlichen Sinne geht. Während die gesättigte linke Wohlstandsgesellschaft in ihrer vermeintlichen moralischen Erhabenheit immer noch das scheinhumanistische Lied von „Kein Mensch ist illegal“ und „Refugees welcome“ singt, reiben sich Wirtschaftsvorstände die Hände und erfreuen sich an dem Zustrom von billigen Humankapital.

Das dauerhafte Versagen der herrschenden Klasse eine nachhaltige Familienpolitik zu betreiben, wird durch die finanzielle Gier der Wirtschaftseliten übertüncht, für die die Völker und Kulturen nur noch Hindernisse der ökonomischen Vereinheitlichung sind. Die liberalkapitalistische Ideologie sieht den Menschen lediglich als eine Zahl, dessen Wert sich allein nach seiner globalen Flexibilität bemisst. Als Identitäre Bewegung stehen […]