Und täglich ruft der Muezzin

Langsam vervollständigt sich auch in Rendsburg das Bild einer multikulturellen Gesellschaft und man braucht demnächst nicht mehr nach Istanbul zu reisen, wenn man Muezzine hören möchte, die ihre Gläubigen von den Minaretten der Moscheen rufen.

Also alles zur Zufriedenheit linksliberaler Traumtänzer. Natürlich weiß der weniger Naive, dass Moscheen auch immer Zeichen weltlicher Macht darstellen und sie neben der Funktion Gemeinde- und Glaubenszentrum zu sein, auch in der Außenwirkung dazu dienen, territoriale Machtansprüche zu manifestieren. Wer Sakralbauten errichtet, der markiert sein Revier, so einfach ist das und war im Zuge unserer Christianisierung auch nicht anders.

Nun mag man dagegen halten, dass den über 3500 Moscheen hierzulande mehrere zehntausend Kirchen gegenüber stehen und das alles garnicht so schlimm sei – doch weit gefehlt.

Unsere Kirchen sind leer und die Muslime können uns wohl mit Recht „Ungläubige“ titulieren. Da nützt alle abendländische Herrlichkeit nichts. Die Entsakralisierung und Entmystifizierung unserer Gesellschaft ist einer der Gründe, warum eine Islamisierung stattfindet. Wir haben religiöses Territorium aufgegeben.

Der Glaube an Konsum und Modernismus ist ein irriger. Ohne Religion und ohne Glaube ist kein Kulturerhalt möglich. Es fehlt das Gravitationszentrum, welches die gesellschaftlichen Bindungskräfte entfaltet und uns in die Zukunft trägt. Kann nach Heidegger uns also nur ein Gott retten?

http://www.abendblatt.de/region/article107638914/Fuenfmal-am-Tag-darf-der-Muezzin-in-Rendsburg-rufen.html

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